Wohngifte


Sie erschrecken, wenn Sie an Seveso denken, vom Hamburger Dioxin-Skandal hören oder sich an die Contergan-Affäre erinnern. Und leben trotzdem ganz unbesorgt in den eigenen vier Wänden, wo das Wohngift zuhause ist. Weil Sie nicht wissen, wie gefährlich Teppichböden sein können, Tapetenkleister, Farben und Lacke, Spanplatten, Isolierstoffe, Möbel und viele andere Dinge im Haus, die aus Kunststoffen produziert werden. Längst warnen Wissenschaftler, Ärzte und Toxikologen vor mancherlei "Mit-Gift" der Chemie, das uns in den Räumen belastet, in denen wir alle annähernd 90% unserer Lebenszeit verbringen. Immer häufiger wird der Nachweis dafür erbracht, daß diese Wohngifte gefährliche Gesundheitsstörungen und unübersehhare Langzeitschäden wie Nervenleiden, Erbgutveränderungen und Krebs auslösen:
- 60 - 70% aller Baustoffe und Einrichtungs-Materialien enthalten Bestandteile, die im Verdacht stehen, akute und chronische Krankheiten zu verursachen;
- Chemische Abspaltungen aus Bau- und Einrichtungsprodukten führen in den meisten Wohnungen zu gefährlichen Schadstoffbelastungen, welche die für die Außenluft geltenden Grenzwerte um ein Vielfaches überschreiten können;
- Würden bei Bau- und Einrichtungsmaterialien ähnlich strenge Gesetzesanforderungen bestehen wie bei Lebensmitteln und Medikamenten, dürften viele Wohnungen nicht mehr bewohnt werden.

Vorstehendes als Zitat aus dem Fachbuch "Wohngifte Teil 1" von Wulf-Dietrich Rose / institut für Baubiologie Rosenheim

- Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren stets die Wärmedämm- und Energie-Einsparungs-Vorschriften verschärft.
- Die Baustoffe / Materialien bleiben hinsichtlich möglicher Wohngifte weitestgehend ungeprüft.
- Bei unseren Objekten werden nur Wohn-Gift-Freie Baumaterialien verwendet.